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Ferieninsel Sylt

28. Mai 2010 admin

Die Insel Sylt kennt jeder, jedenfalls vom Namen her. Sie ist die nördlichste Insel Deutschlands, die größte nordfriesische Insel und die viertgrößte deutsche Insel nach Rügen, Usedom und Fehmarn. Die Insel ist in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km lang und bietet an West- und Nordwestseite einen knapp 40 Kilometer langen Sandstrand. Auf der Insel herrscht ein durch den Golfstrom beeinflußtes Seeklima. Das heißt, es ist im Winter auf Sylt etwas wärmer als auf dem benachbarten Festland, im Sommer aber trotz längerer Sonnenscheindauer etwas kühler. Die Anzahl der Sonnenstunden liegt etwas über dem Bundesdurchschnitt. Alles in allem bietet die Insel Sylt gute geographische und klimatische Verhältnisse, um Urlauber anzulocken. Die bekanntesten Orte auf Sylt sind sicherlich List, Westerland, Wenningstedt, Keitum, Kampen und Rantum.

Das tut sie auch seit über 100 Jahren, nachdem die Stadt Westerland im Jahre 1855 nach dem Vorbild englischer Badeorte zum Seebad wurde. Kuren auf Sylt waren Privilig der Ober- und Mittelschicht. Die Gäste blieben meist mehrere Wochen, um die heilende Wirkung der Reizklimas zu nutzen. Während des zweiten Weltkrieges und danach bis 1949 ruhte der Tourismus auf der Insel. Erst danach hat er sich wieder weiterentwickelt, zuerst wieder mit Kurgästen, dannn ab etwa 1960 auch mit größeren Massen an Kurzurlaubern und Tagesgästen. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten großen Hotels auf Sylt gebaut.

Heute zählt die Insel etwa 7 Millionen ÜBernachtungen pro Jahr. Auf drei Übernachtungsgäste kommen etwa zwei Tagesgäste. Die Zahl der klassischen Kurgäste geht weiter zurück. Bezogen auf die Einwohnerzahl hat Sylt die höchste Dichte an ausgezeichneten Restaurants in Deutschland. Wer also gut essen will, ist auf Sylt richtig.

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